Camps

Jugendkurse in den Ferien

Regelmäßig finden in den Schulferien (in der Regel Ostern, Pfingst, Sommer) Camps für Kinder und Jugendliche jeglicher Spielstärke und unabhängig der Vereinszugehörigkeit statt. Seit 2015 wurde das Angebot auf ein Saisonvorbereitungscamp für Mannschaftsspieler im Ausland erweitert. Zu den Camps im Ausland sind hier die detailierten Berichte.


Camps im Ausland

Es folgen die Bericht zu den Saisonvorbereitungscamps in Kroatien 2016 und 2015.

Camp 2016 (Kroatien) - Kurzfassung (ausführlicher Bericht folgt noch)

Saisonvorbereitung des TC Grötzingen in Kroatien

Wie auch im vergangenen Jahr fand unsere Saisonvorbereitung vom 26.03.-03.04.2016 in Split, Kroatien statt.

Unter der Leitung von Oliver Schwörer vergossen die 16 Trainierenden zahlreiche Schweißperlen, um sich optimal auf die kommende Sommersaison vorzubereiten.

Bei drei Konditions- und drei Tenniseinheiten pro Tag war der Muskelkater, aber auch die Freude, endlich wieder draußen Tennis zu spielen, groß. Nun steht einer erfolgreichen Saison nichts mehr im Wege.

Vielen Dank an alle Trainierenden, Trainer und Betreuer und bis zum nächsten Jahr!


Camp 2016 (Kroatien) - Ausführliche Fassung

Ein tolle Truppe...
... hatten wir auch dieses Jahr wieder.
Wir waren 16 Trainierende (darunter 4 Mädels und 12 Jungs), 3 Trainer (Oli, Sebastian
und Kevin) und 3 Betreuer (Isabel, Rafael und Miriam).
Wie auch schon im vergangenen Jahr war es toll zu sehen, wie alle als Team
zusammengehalten, sich gegenseitig unterstützt und auch die ‚Neulinge’ aufgenommen
haben.
Ein besonderer Dank gilt der gut bestückten Reiseapotheke von Sabrina/Christof und
Tom und an unsere Krankenschwestern Isabel und Rafael, die den Joghurt-Wickel
perfektioniert haben.
Gemeinsames Training, Film- oder Zock-Abende und große Putz-Aktion (hier ein
gesonderter Gruß an Zimmer 7: Keiner hat so häufig einen abendlichen Großputz
starten müssen und dennoch wart ihr am Abreisetag am längsten mit ‚Ordnung machen’
beschäftigt. Nächstes Jahr wird es ein Gemeinschaftszimmer mit unserer Wasch- und
Putzfee Sebastian). Lob und Dank gehen insbesondere an Max und Isabel, die sich fast
täglich eine Stunde mit Mathe gequält haben.
Wir, das Trainer- und Betreuer-Team, freuen uns schon auf eine Wiederholung mit einer
super Truppe (vielleicht auch wieder mit ein paar Neuzugängen) im nächsten Jahr.

Konditions-Training:
17,5 Stunden – 1050 Minuten – 63000 Sekunden Höllenqualen und das in nur fünf
Tagen.
Angefangen um 7 Uhr im Wake-up-Training mit Sebastian: Joggen, Tempoläufe,
Strechting und das alles vor dem Frühstück...
Die wohl schlimmsten eineinhalb Stunden fanden dann am Vormittag unter der
Leitung von Oli statt. Nach einem 10-minütigem Warm-up dauerte es nicht lange, bis
die Muskeln brannten und die Beine und Arme zitterten. Kein Wunder bei einer Vielfalt
an Kräftigungsübungen mit dem Theraband, Seilsprüngen und Sprints. Aber auch die
Nachtmittage unter der Leitung von Kevin oder Sebastian hatten es in sich. Auch
Cross Fit, Yoga und Zirkeltrainings ließen den Jugendlichen die Schweißperlen von
der Stirn tropfen.

Verpflegung:
In den vergangenen acht Tagen galt es 22 Mädels und Jungs kulinarisch zu verwöhnen.
Frühstück: Das reichhaltige Frühstücksbuffet ließ nur selten Wünsche offen: Von Cornflakes und
Haferflocken, über Joghurt und Obst, bis hin zu täglich frischem Brot mit Marmelade, Wurst und Käse
war alles dabei.
Mittagessen: 12 kg Tortellini, 8kg Vollkorn-Spaghetti, 7,5 kg Vollkorn-Penne, 7,5 kg Vollkorn-Linguine,
8 kg Vollkorn-Fussili, 4 große Töpfe mit einer Carbonara-Soße, 2 große Töpfe mit einer Bolognese-
Soße, 4 große Töpfe mit einer Tomatensoße und gefühlte 10 kg Reibekäse wurden an 6 Mittagen im
wahrsten Sinne des Wortes vernichtet. Damit noch lange nicht genug. Am Abend war der Magen
wieder leer und musste schnellstmöglich gefüllt werden.
Abendessen: 120 Cevapcicis mit 5 kg Reis und Ketchup, 4,5 kg Hähnchenbrust in 4 l selbstgemachter
Rahmsoße mit 1,5 kg Reis und 3,5 kg Vollkornnudeln, 50 Schweinekotletts mit 6 kg Kartoffeln in einem
Rest der Rahmsoße, 90 Würstchen mit 5 kg Kartoffel und ganz viel Ketchup und 60 Burgerbrötchen,
mit 60 Stücken Burgerfleisch, Salat, Tomate, Essiggurken, Käse, Senf und Ketchup und als Nachtisch
Schaumküsse, Bananenmilchshake, Vanille- und Schokoladenpudding rundeten unser Abendessen
perfekt ab. Aus der Erfahrung des letzten Jahres wussten wir schon, dass Gemüse nicht wirklich hoch
im Kurs steht. Wir haben es dennoch geschafft, den ein oder anderen Salat mit Karotten an den Mann
bzw. an die Frau zu bringen. Sogar an Jugendlich, die man sonst nie mit einem Blatt Salat sieht. Den
letzten Abend ließen wir bei Pizza und Pasta gemeinsam ausklingen.
Ein Dank geht an unsere drei Köche, die laut Aussage der Jugendlichen den Geschmack getroffen
haben. Ein weiterer Dank geht an unsere Mädels, die sich nach zwei Tagen „fast freiwillig“ bereit
erklärten, den Spüldienst aller Zimmer für die komplette Woche zu übernehmen.

Tennis-Training:
Mit dem Vorhaben, die ersten Bälle im Freien zu schlagen, kamen wir nach Kroatien. Wie man an
dem ein oder anderen Sonnenbrand erkennen konnte, hatten wir bis auf zeitweiligen Wind optimale
Bedingungen erwischt, um auf der roten Asche einen Rhythmus zu finden. Damit uns das auch
gelingt, gab es unterschiedliche Übungs- und Spielformen zu den folgenden Schwerpunkten:
Montag: Grundschläge
Dienstag: Grundschläge und Übergang ans Netz
Mittwoch: Volleys
Donnerstag: Doppel
Freitag: Einzeln
Wenn man sich beim Abschlusstraining am Freitagabend auf der Anlage umgeschaut hat, könnte
man behaupten, dass uns das allen gelungen ist.

Unterkunft:
Wie auch im vergangenen Jahr war Apartmani M unser Zuhause. Der tägliche
Blick aus dem Fenster (zumindest auf einer Seite) ließ keine Wünsche offen –
Meerblick.

Anreise/Abreise
Am Ostersamstag (26.03.2016) trafen wir uns auf dem Parkplatz des TC Grötzingen. Nachdem
alle Taschen (manche so groß, um vier Wochen zu verreisen) im Bus verstaut und sich jeder
den vermeintlich besten und vor allem bequemsten Sitzplatz ausgesucht hatte, machten wir
uns auf die lange Reise. Um Salzburg wurden wir dann von Schnee und Eis erwartet und es
war klar, dieses Wetter möchten wir in den nächsten Tagen nicht sehen. Je südlicher wir
jedoch kamen, desto wärmer wurde es. Das sollte sich auf nach unserer 14-stündigen Fahrt
bestätigen. Apartmani M, 26.03.2016, 14 Uhr – die Sonne scheint. Nachdem wir die ‚Flieger’
noch am Flughafen abgeholt hatten, konnten wir in Ruhe unsere Zimmer beziehen. Betten
verteilen und genau schauen, in welchem Zustand wir das Appartement wieder verlassen
sollten...


... einige Tage später ging es wieder zurück. Die Strecke ist leider nicht kürzer geworden. Auch
die Rückreise schafften wir ohne größere Staus und rundet die Fahrt mit einem
Gaumenschmaus bei KFC in Pforzheim ab.


Sommercamp 2015

Bei fünf Tagen straffem Programm von 9 bis 17 Uhr (Kondi, Tennis, Mittagessen, Tennis, Kondi), in der ersten Sommerferienwoche nahm sich der Leistungstrainingskurs von Oliver Schwörer und seinem Trainerteam den mittleren Tag zur Regeneration frei und fuhren gemeinsam in den Europapark.


Das Leistungscamp im Europapark

Die Kleinen und Freizeitspieler blieben beim Tennis spielen in Grötzingen.


Camp 2015 (Kroatien) - Kurzfassung (ausführlicher Bericht s.u.)

20 Jugendliche des TC Grötzingen zur Saisonvorbereitung in Kroatien

Unter der Leitung von Leistungstrainer Oliver Schwörer, mit seinen Trainern Sebastian Rudolf und Kevin Schuler, sowie den Betreuerinnen Miriam Schwörer, Anne Birken und Patrizia Enenkiel, allesamt aktive Tennisspieler in den Mannschaften, haben 20 Jugendliche sich in Stobrec (Kroatien) auf die Tennissaison 2015 vorbereitet.

Fünf Mädchen und 15 Jungs aller Altersklassen bildeten eine bunte Truppe, die mit viel Spaß und Engagement sich durch die Konditions- und Trainingseinheiten gekämpft haben, aber dennoch sehr viel Spaß zusammen hatten.

Start war am Ostersonntag, morgens 1 Uhr auf dem TCG Parkplatz, wo auch eine Woche später wieder Treffpunkt war. Tagsüber wurde in unterschiedlichen Gruppen trainiert und Kondition gebolzt, abends dann mit Spieleabenden und Small Talk die Kameradschaft gepflegt.

Nach Auskunft der Kinder hat es allen sehr viel Spaß gemacht und alle wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein. Für 2016 Jahr ist geplant die Saisonvorbereitung noch größer aufzuziehen und noch mehr aktiven Tennisspielern die Möglichkeit geben, perfekt vorbereitet in die Verbandsspiele zu gehen.

Besonderer Dank gilt Oliver Schwörer und seinem Team, dass er die Planung, Organisation und Durchführung so perfekt durchgezogen hat.


Eingeschworene Gemeinschaft nach der Woche Camp


Camp 2015 (Kroatien) - Ausführliche Fassung

"Passt gut auf unsere Kinder auf!", "Fahrt vorsichtig!"

Es ist Ostersonntag, der 05.04.2015, um 01:00 Uhr in der Nacht: Drei stadtmobil Busse verlassen den Parkplatz des TC Grötzingen. Zurück bleiben traurige Eltern. Im Bus allerdings saßen müde, aber höchst motivierte, tennisverrückte Jugendliche, die es scheinbar kaum erwarten konnten, sich in den frühsten Morgenstunden (und das sogar ohne Frühstück) am Strand zu einem ‚lockeren‘ Warm-up zusammen zu finden, sich sowohl mit Sprungseilen als auch Therabändern im Konditionstraining zu quälen und sich auf der roten Asche in Rhythmus zu spielen.

30 Minuten nach der Abfahrt war Stille eingekehrt. Alle schliefen. Mit Ausnahme der Fahrer und Beifahrer. Und Nici, der auf der 14- stündigen Hinfahrt wie auch auf der 15- stündigen Rückfahrt verzweifelt versuchte, in den Schlaf zu finden. Er bewies Ausdauer. Jedoch blieb es bei unzähligen Versuchen.

Salzburg, ca. 5:00 Uhr in der Nacht. Wir befinden uns auf einem der zahlreichen Rasthöfen, die wir im Verlauf unserer Reise aufgesucht haben. ‚Boom‘, ein Schneeball fliegt auf die Windschutzscheibe. ‚Boom‘, der nächste hinterher. Alle waren mit einem Mal hellwach und fanden nach einem kurzen Toilettengang Zeit für eine kleine Schneeballschlacht. Kaum zu glauben, welche Schneemengen vom Himmel fielen und alles bedeckte. Was für ein Start in ein Tenniscamp, in dem wir doch in kurzen Hosen und unter blauem Himmel trainieren wollten. Naja, der einzige Trost war, dass es wohl nicht viel kälter werden konnte, denn mit ‚rasanten‘ 126 km/h näherten wir uns unserem Ziel - Split. Eine Autobahnsperrung zwischen Zagreb und Zadar ermöglichte uns einen abenteuerlichen Trip über die Berge Kroatiens. Serpentinen, starke Windböen und steile Abhänge prägten unsere Fahrt, ehe wir uns endlich wieder auf der Autobahn in Richtung Split befanden..

„Wann sind wir endlich da?“ - diese Frage häufte sich in allen Bussen. Allerdings es dauerte nicht mehr lange, bis wir die Autobahn, auf der übrigens kaum ein weiteres Auto fuhr, verließen.

Appartemani M: Endlich sind wir da. Was für ein Ausblick: Palmen, Strand und Meer.

Nachdem alle einen Schlafplatz gefunden hatten, führte uns, nach kurzer Begrüßung von Oli, der erste Weg an den Strand und der zweite in eine Pizzeria am Hafen von Split. Todmüde und voller Vorfreude (naja, ob Vorfreude das richtige Wort dafür ist… vielleicht ist es auch Angst), fanden manche früher, andere später in den Schlaf.

‚Brrr… Brrr…‘ Oh nein, muss ich wirklich schon aufstehen?!

6:30 Uhr: Bald löst die Sonne den Mond am Himmel ab. Schnell irgendwelche Kleidungsstücke angezogen, in Sportschuhen hineingeschlüpft. Ah Mist, noch einmal kurz ins Bad...

6:52 Uhr, jetzt aber los. Sebastian wartet um 6:55 Uhr auf uns. Wenn man zu spät kommt, darf man den ganzen Tag nicht trainieren.

6:55 Uhr: Wir machen uns auf den Weg an den Strand. „47, 48, 49, 50…“ Ohje, das sind aber viele Stufen, um an den Strand zu gelangen. Abwärts geht das ja noch, aber aufwärts. Das versuche ich lieber noch zu verdrängen. „Und los geht es“, waren Sebastians Worte. Das war das Startzeichen zum Laufen, Sprinten, Springen. Kurz gesagt, zu allem, was in der folgenden halben Stunde passierte.

7:25 Uhr: Nur noch die Treppen hinauf und dann ist es geschafft.

8:00 Uhr: Frühstück ist fertig. Juhu, ich habe auch schon großen Hunger. Frisches Brot, Butter, Marmelade, Wurst, Joghurt, Haferflocken, Obst Cornflakes (sogar mit Schokolade) und Milch – die Auswahl war groß. Oh nein, jetzt habe ich doch wirklich meinen Teller im Appartement vergessen. Aber ich war nicht der Einzige. Also wieder zurück, Teller holen. Nachdem ich mir mein Frühstück auf den Teller gelegt hatte, ging ich wieder zurück und aß mit meinen Zimmerkollegen. So, fertig. Teller abspülen – ach nee, das mache ich später.

9:15 Uhr ist Abfahrt zur Tennisanlage. Bepackt mit Schläger, Schuhen, Therabändern, Sprungseil, Wasser und Banane fuhren wir los. Kurzer Blick auf die Tennisplätze. Leider nur ein kurzer, denn für mich geht es zum Konditionstraining an den Strand. Kondi bei Oli – ich ahne Böses. „Noch 10, 9, 8… (ahhh)… 7, 6, 5… (ahhh schneller)… 4,3… (ich kann nicht meeeeehr)… 2,1,0… (puh endlich). Kurze Entspannung. Die Therabänder lasse ich einfach fallen. Aber es geht schon wieder weiter:

50 Seilsprünge ohne Fehler - das schaffe ich noch!

100 Seilsprünge ohne Fehler - 37, oh nein, Fehler. Noch einmal von vorne.

150 Seilsprünge ohne Fehler - wie soll ich das nur schaffen?! Hilfe!!!! Das geht nur noch mit viel Konzentration und Willenskraft.

11:00 Uhr: Ein Glück. Wir befinden uns auf dem Weg zu den Tennisplätzen. Kurz durchatmen und los geht es wieder. Wie schön, endlich wieder draußen zu spielen. Trotz des Windes versuchen wir locker in den Schlag zu kommen; Rhythmus zu finden, stellt sich bei diesen Windverhältnissen als echte Herausforderung dar. Vorhand und Rückhand steht auf dem Plan. Wir machen das Beste daraus. Aber egal unter welchen Umständen: Es macht Spaß, endlich wieder draußen spielen zu können.

12:30 Uhr: Ab geht es nach Hause. Das Mittagessen ist auch gleich fertig. Dieses Mal mache ich mit gleich mit meinem Teller auf den Weg ins ‚Restaurant‘, in dem Anne, Patsi und Miriam Vollkornspaghetti mit einer leckere Napolisoße gezaubert haben. Gemeinsam mit meinen Zimmerkollegen sitze ich am Tisch und genieße meine wohlverdiente Mahlzeit. Boah, habe ich einen Hunger. Ich muss mir gleich noch einmal eine, vielleicht besser zwei Portionen holen gehen. Zum Glück war noch reichlich Essen da. Nachdem wir alle aufgegessen hatten, wollte ich mich noch ein bisschen erholen. Aber halt, da war doch was. Oh nein, der Abwasch. Es wird höchste Zeit, dass wir das alles einmal abwaschen, sonst haben wir heute Abend keine Teller und kein Besteck mehr. Nach fünf Minuten war bereits alles erledigt.

15:15 Uhr: Abfahrt - mit gesammelten Kräften geht es wieder los in Richtung Tennisanlage. Nach einer kurzen Fahrt sind wir auch schon wieder da. Puuh, Konditionstraining steht auf dem Plan. Zum Glück nicht bei Oli. Nicht, dass es bei Sebastian und Kevin nicht auch sehr anstrengend werden kann, schlimmer als heute Morgen bei Oli wird es wohl sicherlich nicht werden.

16:55 Uhr: Geschafft – auch wenn Oli das Konditionstraining nicht geleitet hat, war es ziemlich kräfteraubend.

17:00 Uhr: Los geht es mit dem zweiten Tennistraining des Tages. Bei einer mittlerweile erreichten Windstärke von gefühlten 250 km/h war es bereits eine Herausforderung, den Ball überhaupt zu treffen. Aber dennoch machten wir das Beste daraus und hofften einfach, dass der Wind in den nächsten Tagen nachlässt.

18:30 Uhr: Es ist Zeit für das Spezial-Training. Tolle Idee. Jede/r Spieler/in hatte die Möglichkeit, für eine halbe Stunde an einer Schwäche zu arbeiten. 30 Minuten immer wieder denselben Schlag. Damit kann man sich wirklich verbessern.

19:00 Uhr: Tag 1 geschafft. Um 19:00 Uhr ist für mich Schluss. Müde schleppe ich mich auf einen Stuhl neben der Tennisplätze. Während die zweite Gruppe ihr Spezial-Training absolviert, genieße ich die freien Minuten. Oh ja, vor allem meine Beine freuen sich, endlich nicht mehr rennen, springen, sprinten und stehen zu müssen.

19:30 Uhr: Abfahrt - dieses Mal geht es allerdings zurück zu den Appartements. Nach einer wohltuenden Dusche fühle ich mich schon besser. Aber wie gesagt, nur besser. Denn ich spüre jetzt schon, dass mir morgen so einiges wehtun könnte.

20:15 Uhr: „Essen ist fertig.“ Heute gibt es Cevapcici mit Nudeln und Salat. Das sieht wirklich lecker aus. Oh neeeiiin, der Teller. Ich habe meinen Teller schon wieder im Appartement vergessen. Ich ahne schon, dass mir das wohl noch häufiger passieren wird. Egal, jetzt geht es ans Essen. Habe ich einen Kohldampf. Es schmeckte zum Glück genauso gut, wie es aussah. Nach drei Portionen war mein Hunger gestillt, vorerst zumindest. Nachdem die anderen fertig waren, wir dieses Mal gleich das Geschirr abgespült hatten, trafen wir uns mit den anderen in einem Zimmer. Dort spielten wir Poker, Stadt-Land-Fluss, ‚Wer bin ich?‘, quatschen miteinander - wir genossen einfach die gemeinsame Zeit.

Huch, jetzt fallen mir fast die Augen zu. Es ist wirklich Zeit zu Bett zu gehen, denn morgen früh um 6:55 Uhr geht es wieder in Richtung Strand zum Warm-up.

Dienstag… Mittwoch… Donnerstag… Freitag… 19:30 Uhr. Es ist geschafft. Leider fehlte mir in den letzten Tagen die Kraft, das Erlebte aufzuschreiben. Es waren sehr anstrengende und kraftraubende Tage und wenn ich mich so umsehe, sind alle froh, dass sie sich in den nächsten Tagen erholen können. Jetzt muss ich mich aber beeilen, denn heute Abend lädt Oli uns alle zum gemeinsamen Essen beim Italiener am Hafen von Split ein. 26 Personen an einem riesigen Tisch, leckeres Essen und ein toller Ausklang des Abends rundeten das Tenniscamp ab.

Ich kann, denke ich, für alle sprechen: Es war rundum super und wir freuen uns, nächstes Jahr wieder nach Split zu fahren und alles aus uns herauszuholen, um uns optimal für die Saison vorzubereiten.Ein Hoch auf uns, ein tolles Team, das durch Teamgeist, gegenseitigem Respekt, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit und großem Engagement überzeugte. Ihr seid weltklasse!

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